Der Körper lügt nicht
Schauspielerische Vorträge zur Körpersprache
Was bedeutet es, wenn mein Gegenüber die Arme vor dem Oberkörper verschränkt? Wie drückt sich Unsicherheit körpersprachlich aus? Worin bestehen die kleinen Unterschiede zwischen männlicher und weiblicher Körpersprache? Wie muss ich auftreten, um selbstsicher meine Interessen vertreten zu können?
Über die Bedeutung der ältesten Sprache des Menschen ist viel publiziert worden - nicht zuletzt auch von Rudi Rhode selbst. Aber kein Buch kann die Anschaulichkeit und Unmittelbarkeit einer schauspielerischen Darstellung der Körpersprache ersetzen. In seinen Bühnenprogrammen zur nonverbalen Kommunikation redet der Sozialwissenschaftler und ehemalige Schauspieler und Pantomime Rudi Rhode nicht nur über, sonder vor allem auch mit seinem Körper. Nach kurzen theoretischen Erläuterungen bringt er zahlreiche Situationen hautnah auf die Bühne, in denen die Körpersprache eine wichtige Rolle spielt:
- Ein Macho stellt seine aufgeblasene Männlichkeit zur Schau und verbirgt seine Unsicherheit hinter einer Fassade von "Coolness".
- Drei Probanden präsentieren sich in einem Bewerbungsgespräch auf höchst unterschiedliche Art und Weise.
- Ein Kind in einem Supermarkt möchte von seiner Mutter ein Eis und bringt seinen Körper Erfolg versprechend zum Einsatz.
- Ein Chef lässt durch sein allzu dominantes Auftreten seine Mitarbeiter immer wieder spüren, wer "das Sagen hat" - und produziert Unmut.
Doch so sehr der Sozialwissenschaftler Rudi Rhode in seinen kurzen theoretischen
Erläuterungen die Hintergründe der Körpersprache offen legt
- der Akteur möchte sein Publikum nicht nur zum Nachdenken, sondern
auch zum Staunen, Schauen, Schmunzeln und Lachen anregen.
Blitzschnell schlüpft Rudi Rhode in die unterschiedlichsten Rollen;
in rasantem Tempo wechselt er Kostüme und Theatermasken; eine kleine
Körperdrehung,
und das Publikum hat die Illusion, dass das Streitgespräch auf der
Bühne tatsächlich von zwei unterschiedlichen Personen geführt
wird. Rudi Rhode spielt perfekt auf der Klaviatur der
informativen Unterhaltung. Denn schließlich schreibt er nicht nur
Bücher über Körpersprache
und Kommunikation, sondern hat als Schauspieler und Pantomime
1500 Mal in 9 Ländern auf der Bühne gestanden.
Und bereits in der Pause betrachten die Zuschauerinnen
und Zuschauer sich selbst und ihre Mitmenschen mit anderen Augen.
Die Inhalte der schauspielerischen Vorträge können auf das jeweils
zu erwartende Publikum zugeschnitten werden. Mögliche Themenschwerpunkte
sind:
"Der Körper lügt nicht!" - Körpersprache in Alltag und Beruf
"Du spinnst wohl!" - Konstruktiver Umgang mit Konflikten
"Pack mich nicht an!" - Körpersprache und Gewalt
- Presse:
- BZ 17.5.2003
"Typisch Mann, typisch Frau" - geschlechtsspezifische Körpersprache
- Presse:
- TAZ 30./31. 7.2005
- KZ 17.11.2003
Dauer: ca. 90 Minuten (nach Absprache sind auch Kürzungen möglich) Pressefotos und Plakate werden auf Wunsch gestellt.